Endlich da! Unser neuer Bambu Lab H2C 3D-Drucker ist angekommen 

Nach wochenlangem Warten, verzögerter Lieferung und ganz viel Vorfreude ist er endlich bei uns eingezogen: der Bambu Lab H2C.  Für BuildPlay3D ist das ein grosses Upgrade – technisch wie auch kreativ. In diesem Artikel nehme ich euch mit durch unsere Reise, die ersten Prints und die wichtigsten Features mit dem H2C, inklusive allem, was für Familien-Projekte und sauberes Multi-Material Printing im Alltag zählt.

Kind sitzt vor offenem Bambu Lab H2C 3D-Drucker mit Combo und AMS und beobachtet das Printing mit Filament. Sichtbar sind Hotend, Nozzle und Druckraum mit aktivem Heating bei 65 °C. Der Bambu Lab H2C verarbeitet PLA, TPU und PA mit wenig Purge dank Vortek-System – leiser und präziser als der H2D.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bambu Lab H2C 3D-Drucker als neues Herzstück unserer BuildPlay3D-Werkstatt

  • Upgrade vom X1C: leiser, schneller & ideal für den Familienalltag

  • Multi-Material & Multi-Color Druck mit H2C Combo und AMS

  • Weniger Purge, saubere Farbwechsel dank Toolchanger & Hotend-System

  • Erste Prints direkt erfolgreich – flauschiger Pinguin als Testmodell

  • Einfacher Einstieg – auch ohne tiefes 3D-Druck-Vorwissen umsetzbar

Highlights

Großer Karton beim Unboxing des Bambu Lab H2C 3D-Druckers (the H2C) von Bambu Lab EU. Die Bambu Lab H2C Combo mit H2C AMS steht für multi-material and multi-color 3D, automatischen Hotend Change, Toolchanger, Servo Extruder, the nozzle-Präzision und the Vortek System. Die 65 °C aktiv beheizte Kammer reguliert die Temperature und minimizes warping and deformation while enhancing layer adhesion for high-performance Prints mit engineering filaments – flexible, precise und ohne unnötiges Purging.

Die Wartezeit hat ein Ende!

Ich kann es immer noch nicht richtig fassen: Nach monatelangem Warten ist unser Bambu Lab H2C* endlich bei uns angekommen! Die Bestellung haben wir bereits im Oktober 2025 aufgegeben – voller Vorfreude und mit so vielen Projekt-Ideen im Kopf.

Aber dann… Stille. Warten. Mehr Warten. Der Drucker lag seit dem 19. Dezember beim Lieferdienstleister – ja, ihr habt richtig gelesen, über die gesamten Weihnachtsfeiertage! Ich habe täglich das Tracking gecheckt, mir vorgestellt, was wir alles drucken könnten, und gehofft, dass das Paket bald bei uns eintrifft.

Und diese Woche war es dann endlich so weit! Als der Lieferwagen vorfuhr, war die Freude riesig. Schon beim Abladen wurde klar: Das Paket ist wirklich gigantisch – und mit rund 48 kg alles andere als leicht. Ich habe sofort ein Unpacking-Video gedreht, weil dieser Moment einfach festgehalten werden musste. Nach drei Monaten Wartezeit fühlt sich das wie Weihnachten und Geburtstag zusammen an!

Die Reise zu unserem Bambu Lab H2C

Nach langer Recherche und Überlegung haben wir uns für den Bambu Lab H2C* entschieden – als Upgrade von unserem geliebten X1C! Warum? Ganz ehrlich: Wir sind absolut begeistert vom mehrfarbigen Druck, und für Kindersachen sind bunte Farben einfach das Highlight. Die strahlenden Augen der Kinder, wenn ein Spielzeug in ihren Lieblingsfarben vom Druckbett kommt – unbezahlbar!

Aber das war noch nicht alles: Als Besitzerin eines Silhouette Cameo Plotters war ich schon lange auf der Suche nach einer Lösung, mit der sich Drucken und Schneiden sinnvoll kombinieren lassen. Und genau das macht der H2C möglich! Die Vorstellung, mit einem 3D-Drucker nicht nur Objekte zu drucken, sondern auch Vinyl, Folien und ähnliche Materialien zu schneiden, hat mein Kreativ-Herz sofort höherschlagen lassen. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos: Kinderkleider beplotten, personalisierte Spielsachen gestalten oder Dekorationen mit individuellen Schriftzügen veredeln.

Und dann ist da noch die Laser-Funktion! Zugegeben, hier haben wir noch null Erfahrung – aber die Vorfreude ist riesig. Gravuren auf unseren Drucken, personalisierte Geschenke, individuelle Details… ich kann es kaum erwarten, mich da einzuarbeiten.

Der H2C ist nicht per se schneller als der X1C – im Gegenteil, im einfarbigen Druck berichten Teile der Community sogar von leicht längeren Druckzeiten. Seine Stärke liegt ganz klar im Mehrfarbendruck: Durch die sieben Nozzles entfallen lange Farbwechsel, wodurch der H2C hier deutlich schneller und effizienter arbeitet. In Kombination mit der geringeren Lautstärke, dem grösseren Druckbett und den positiven Community-Reviews war die Entscheidung für uns schnell getroffen.

Ein Punkt, den man dabei unbedingt mitdenken sollte: Der H2C ist deutlich grösser und braucht spürbar mehr Platz. Während wir unseren bisherigen Drucker problemlos im PAX-Schrank unterbringen und bei Bedarf wieder verstauen konnten, war das beim H2C nicht mehr möglich.

Deshalb haben wir uns bewusst für ein neues Möbel entschieden, auf dem der H2C nun frei stehen kann. Uns war wichtig, dass der 3D-Drucker gut zugänglich ist und nahe am Fenster platziert wird. Gerade im Hinblick auf die Laserfunktion wird empfholen, den Abluftschlauch direkt nach draussen – idealerweise aus dem Fenster – zu führen. Auch wenn wir diese Funktion aktuell noch nicht nutzen, wollten wir den Standort von Anfang an entsprechend planen.

Wer noch mehr erfahren möchte, kann hierzu unseren Blogbeitrag Unsere Einschätzung zum H2C Modell lesen

Projekt #1: Flauschiger kleiner Pinguin

Für meinen ersten Print habe ich ein Modell gewählt, das gleich mehrere Vorteile zeigt: weniger Purge dank der sieben Hotends, saubere Farbwechsel und ein Ergebnis, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch im Familienalltag ankommt. Der „Lying Fluffy Little Penguin“ von MakerWorld war dafür perfekt geeignet – einfach zu drucken, detailreich und bei den Kindern sofort ein Hit.

Details zum Druck:
– Material: PLA* und PLA Glow*
– Druckzeit: ca. 7 Stunden

Meine Erfahrung: Der erste Druck war ein voller Erfolg! Der 3D-Drucker hat den Pinguin so sauber gedruckt – keine Stringing-Probleme, perfekte Schichten, und die Details sind wirklich beeindruckend. Die Kinder haben den Pinguin sofort mitgenommen und er hat jetzt einen Ehrenplatz im Kinderzimmer. Ein perfekter Testdruck für den neuen Drucker!

Das Modell findest du hier: Lying Fluffy Little Penguin auf MakerWorld

Projekt #2: Gridfinity Organizer für den PAX-Schrank

Nach dem süssen Pinguin ging es mit dem Bambu Lab H2C direkt an ein praktisches Projekt: ein durchdachtes Ordnungssystem für alles Zubehör, das dieser 3D-Drucker mit sich bringt. Beim täglichen printing mit Combo und AMS sammelt sich schnell einiges an – von verschiedenem Filament über Ersatz-Nozzles, Nozzle-Reinigungswerkzeug, Teile für den Hotend-Wechsel bis hin zu Zubehör für TPU und PA.

Die Lösung? Gridfinity! Dieses modulare Raster-System ist perfekt für unseren PAX-Schrank. Ich kann die einzelnen Boxen und Halterungen genau so gestalten, wie wir sie brauchen – anpassbar, erweiterbar und super praktisch.

Projekt-Details:
– System: Gridfinity
– Einsatzort: PAX Schrank
– Status: In Arbeit
– Geplante Module: 12+

Das Tolle an Gridfinity: Ich kann genau die Fächer drucken, die ich brauche – von kleinen Boxen für Düsen und Werkzeuge bis zu größeren Halterungen für Filament-Spulen. Alles passt perfekt zusammen und lässt sich jederzeit erweitern.

Detailansicht eines laufenden Drucks im Bambu Lab H2C 3D-Drucker (the H2C): Ein Modell entsteht unter dem Hotend mit the nozzle und mehreren Hotends. Bambu Lab H2C Combo mit H2C AMS ermöglicht multi-material and multi-color 3D, wenig purge, stabile Temperature durch 65 °C aktiv beheizte Kammer, the Vortek System, Servo Extruder und präzises Printing ohne Extrusion failures.

Meine ersten Eindrücke von unserem Multi-Material Printer

Nach den ersten Drucken kann ich schon ein erstes Fazit ziehen – und ich bin absolut begeistert! Hier sind meine Highlights:

🚀 Schneller Aufbau: Der H2C war schneller einsatzbereit, als ich gedacht hatte. Die Anleitung ist klar, alles ist gut verpackt, und nach etwa 30 Minuten stand der Drucker kalibriert und bereit für den ersten Druck.

🎯 Beeindruckende Druckqualität: Der Pinguin sah aus wie aus dem Lehrbuch! Keine unsauberen Kanten, keine Stringing-Probleme – einfach sauber und präzise.

🔇 Lautstärke: Wir haben zwar noch keine Langzeiterfahrung, aber an ein bis zwei Tagen liefen der X1C und der Bambu Lab H2C parallel. Dabei konnten wir klar feststellen, dass der H2C beim Drucken deutlich leiser arbeitet.

Was als Nächstes kommt – unsere Projekt-Roadmap

Die Projektliste ist lang – und mit dem Bambu Lab H2C* eröffnet sich für uns eine ganz neue Dimension an Möglichkeiten. Mit dem Drucker als neuem Core in unserer Printing Werkstatt planen wir in den kommenden Wochen gezielt Projekte, die zeigen, was dieser Bambu Lab H2C 3D-Drucker im Familienalltag leisten kann – von Spielzeug bis zu funktionalen Helfern.

Spielzeug für die Kinder

Flexi-Tiere, bewegliche Puzzle und Konstruktionsspielzeug stehen ganz oben auf der Liste. Dank multi-color Optionen mit Bambu Lab H2C Combo und H2C AMS lassen sich Farben, Materialien und Filament gezielt kombinieren. Gerade bei multi-material printing profitieren wir vom Toolchanger, dem automatischen Hotend Change und der Servo Extruder-Technik, die auch bei kleinen Teilen extrem präzise arbeitet – ganz ohne unnötiges Purging.

Praktische Alltagshelfer

Kabelmanagement, Küchen-Organizer und Werkzeughalter eignen sich perfekt für funktionales Drucken. Durch die stabile Temperatur-Kontrolle, gezieltes Heizen und die aktiv beheizte 65-°C-Kammer (die 65 °C aktiv beheizte Baukammer des H2C) lassen sich auch anspruchsvollere Materialien wie PA, TPU und verstärktes PLA zuverlässig verarbeiten. Das minimiert Verzug und Verformung und verbessert die Schichthaftung für leistungsfähige Bauteile – auch bei langen Druckjobs.

Organisationssysteme

Neben Gridfinity-Lösungen für den PAX-Schrank entstehen Organizer für Bastel-Ecke, Spielzimmer und Homeoffice. Hier zeigt sich das fortschrittliche Feature-Set des Bambu Lab H2C besonders deutlich: Vorab-Checks, KI-gestützte Überwachung (das KI-gestützte System des H2C), saubere Parameter-Kontrolle und zuverlässiges Laden von Filament – auch von Drittanbietern. Das Ergebnis sind langlebige, reproduzierbare Drucke ohne Extrusionsfehler.

Laser- & Schneidfunktion ausgiebig testen

Ein Punkt, der ganz oben auf unserer Liste steht: Wir möchten die Laserfunktion* und die Schneidfunktion unbedingt ausgiebig testen. Besonders spannend ist für uns, wie präzise sich Materialien zuschneiden und gravieren lassen und wie gut sich diese Funktionen mit dem 3D-Drucker im kreativen Workflow kombinieren lassen.

Geplant sind erste Tests mit Holz, Karton und Acryl sowie die Kombination aus Drucken, Lasern und Schneiden in einem Projekt – ideal für personalisierte Geschenke, Deko und kreative Familienprojekte. Hier erwarten wir viel Potenzial für neue BuildPlay3D-Ideen und natürlich ausführliche Erfahrungsberichte.

Fertig aufgebauter Bambu Lab H2C 3D-Drucker mit geöffneter Tür, bereit für den ersten Druck.
Fertig aufgebauter Bambu Lab H2C 3D-Drucker mit geöffneter Tür, bereit für den ersten Druck.

Fazit: War die Wartezeit es wert?

Absolut! Auch wenn die drei Monate Wartezeit (besonders die Zeit über die Feiertage) frustrierend waren – jetzt, wo der Bambu Lab H2C endlich hier steht und läuft, ist alles vergessen. Die Druckqualität ist fantastisch, die Bedienung intuitiv, und die Möglichkeiten sind schier endlos.

Für uns als Familie ist der 3D-Drucker nicht nur ein Werkzeug, sondern eine Quelle der Kreativität, des gemeinsamen Schaffens und der Freude. Die Kinder sind schon ganz aufgeregt, was wir als Nächstes drucken werden, und ich habe eine Liste mit Projekten, die immer länger wird.